Alles neu? Die transatlantische Beziehung nach den Wahlen in den USA

Julia Friedlander, Atlantik-Brücke e.V.
24.03.2025, 18:00 - 19:30

IHK für München und Oberbayern,
Max-Joseph-Straße 2,
80333 München

Wie steht es um die Handlungsfähigkeit der neuen Bundesregierung im transatlantischen Kontext, insbesondere im Umgang mit der Trump-Administration. Inwiefern haben die ersten beiden Monate der aktuellen US-Regierung Rahmenbedingungen für deutsche und europäische Wirtschaftsinteressen geschaffen oder werden diese in Zukunft schaffen? 

Im Fokus des Vortrags und der Diskussion wird die Haltung der neuen Bundesregierung gegenüber China stehen. Es zeichnet sich ab, dass Deutschland mit einer härteren, aber vermutlich uneinheitlichen Linie gegenüber China konfrontiert sein wird – begleitet von einer komplexen US-Zollpolitik. Diese Entwicklungen könnten deutsche Verteidigungsausgaben ebenso beeinflussen wie den transatlantischen Dialog. 

Trotz dieser schwierigen Ausgangslage gibt es gemeinsame wirtschaftliche Herausforderungen, die sowohl Europa als auch die USA betreffen: 

  • Energieversorgung, 
  • der Aufbau und Erhalt industrieller Kapazitäten, 
  • der Fachkräftemangel und 
  • der zunehmende Wettbewerb aus China und anderen globalen Märkten. 

Diese gemeinsamen Interessen bieten eine Grundlage für Dialog und Zusammenarbeit, auch wenn die Verhandlungen herausfordernd bleiben. 

Diskutieren Sie mit uns, welche Impulse diese Entwicklungen für die transatlantischen Beziehungen setzen und welche Strategien zukunftsweisend sein könnten.

Moderatorin: Lisa Nienhaus, Ressortleiterin Wirtschaft der Süddeutschen Zeitung